Lüneburger Heide - ein Blütenteppich

Heidschnucken im Steingrund - Foto: Willow
Im August und September blüht das Heidekraut und bedeckt die Landschaft der Lüneburger Heide mit einem rosa-violetten Teppich aus zigtausend kleinen Blüten. Dieses Naturfleckchen zieht jährlich vier Millionen Besucher an und gehört damit zu den von Touristen beliebtesten Reisezielen in Deutschland.

Erholung und Ruhe vom Lärm der Zivilisation werden gesucht und auch gefunden. Das Gebiet steht unter Naturschutz, seltene Tiere und Pflanzen haben hier ein Zuhause. Damit diese Landschaft erhalten bleibt, dürfen die vorgeschriebenen Wege nicht verlassen werden. Touristen können zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Pferdekutsche durchs Land. Kein Autolärm stört das idyllische Bild, nur für das Ohr angenehme Laute sind zu hören: Vogelstimmen, Bienensummen, Blätterrauschen.

In der wärmeren Jahreszeit können Besucher auch einem Schäfer mit seinen Heidschnucken begegnen. Diese besondere Schafrasse hält die Vegetation niedrig. Das Heidekraut wird dadurch nicht von Wald überwuchert und kann jedes Jahr aufs neue erblühen. Den mittendrin wachsenden Wachholder mit seinen spitzen Nadeln mögen die Heidschnucken nicht. Er kann ungehindert wachsen und ist typisch für das Heidebild.

marionm,19.8.2011

Ein für diese Gegend typischer Heidehof ist der Schröers-Hof in Neuenkirchen.
Foto: Frank Vincentz