Sommer

Spätsommer - September - Brombeerzeit

Brombeeren

Wie überall in Europa wachsen auch an Deutschlands Waldrändern, auf Lichtungen oder auf Brachland stellenweise undurchdringliche Brombeerhecken. Touristen aus Nachbarländern wird dies sehr vertraut vorkommen.

Jetzt im September bis Oktober sind die begehrten Früchte der Brombeeren reif zur Ernte und die sonst von Menschen eher unbeachtetete Pflanze wird nach ihren schwarzen Beeren abgesucht.

Nur die reifen, dunklen Beeren, die oben am Strauch wachsen, sollten geerntet werden. Bodennahe Früchte sind oft verschmutzt und können auch mit dem Fuchsbandwurmerreger verunreinigt sein. Ja, auch Füchse fressen gern diese Beeren.

Beim Pflücken gibt es trotz langärmeliger Kleidung und Handschuhe oft Kratzer. Besser wäre da die stachellose Gartenbrombeere, die auch im Laden und auf dem Markt gekauft werden kann. Aber diese erreicht bei weitem nicht das Aroma der Wildpflanze. Der Geschmack der wilden Brombeere ist einfach unübertroffen.

Die Beeren sollten nach dem Pfücken baldmöglichst gegessen oder weiter verarbeitet werden. Sie können roh und pur genossen, eingefroren oder zu Marmelade und Gelee verarbeitet werden. Vanillepudding schmeckt mit den leicht sauren Beeren besonders gut. Vorher sollten die Beeren vorsichtig abgespült werden. Einzeln auf ein gut saugendes Küchenpapier gelegt, trocknen sie schnell ab.

Auch ich war mit einem Körbchen unterwegs, um die überaus leckeren und gesunden Früchte zu sammeln. Was ich damit gemacht habe. Mit einem Teil davon dieses köstliche Getränk: gekühlte Kefirmilch mit Brombeeren gemixt.

marionm, 1.9.2011